Quo Vadis …
Guten Morgen zusammen,
Gestern ging leider nichts mehr – durch einen Personenunfall auf der Strecke habe ich über 5 Stunden benötigt.
Hier aber nun der Status Quo:
Bezüglich des Shops www.hypo-allergen.shop. Sind die Produkte nun zu den Regel-Preisen sowie Regel-Abopreisen eingepflegt.
Der Cosmeceuticer sowie insbesondere der Cosmeceuticer Professional steht noch bis zum 31.10.2025 im Angebot.
Weiterhin:
Im Grunde neigt sich das Jahr nun zum Ende: Ab der nächsten Woche beginnt der November und damit der Endspurt – es ist schon Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
Somit ist es aus meiner Sicht auch mal wieder an der Zeit, in die Zukunft zu sehen, um einzuschätzen, was man mit möglichen Zukunftsperspektiven so macht.
Analyse der Rahmenbedingungen:
Vielleicht könnt Ihr mir ja sagen, was man momentan unter Friseuren versteht. Ich bin zu einer Zeit groß geworden, wo man eine Gesellenprüfung machte und darauf aufbauend in die Selbständigkeit gehen könnte (Meisterprüfung). Das Ganze war zudem mit einer Reputationszeit verbunden: Man musste 3 Jahre arbeiten als Geselle, um eine Meisterprüfung ablegen zu können. Dies ist nun ca. 30 Jahre her.
Es ist bemerkenswert, was sich in 30 Jahren ändert: Ich habe mal ChatGPT gefragt. Die Antwort:
Ohne Meisterbrief ist eine Selbstständigkeit im Friseurhandwerk möglich, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wenn du keine Ausbildung abgeschlossen hast, ist der Weg deutlich schwieriger, aber nicht unmöglich – insbesondere mit Berufserfahrung und einer Ausnahmegenehmigung.
Meiner Ansicht nach hat sich somit die Organisation im Handwerk gedreht. Jene Wege, die Chat-GPT hier anspricht, machen momentan ca. 40% des Gesamten Handwerts in Deutschland aus. Diese Anteil hat sich in ca. 10 Jahren verdoppelt. Aus einer anderen Perspektive betrachtet, ist die Meisterprüfung und Gesellenprüfung somit in Zukunft die Ausnahme und ein pauschaler Zugang in das Handwerk die Norm. Damit meine ich nicht, ob etwas gut oder schlecht ist – ich meine damit, dass wir es mit massiven Veränderungen zu tun haben, denen wir uns stellen müssen. Die norm gibt den Ton an – nicht die Ausnahme. Nun werden klassische Friseure und damit die meisten von uns in der Community aber gerade zur Ausnahme. Denn unaufhaltsam entwickelt sich der Friseurberuf zu einer Art ausbildungsfreiem Beruf. Es wird immer Menschen geben, die Haare schneiden. Es könnte aber sein, dass in der Zukunft dies keine Friseure mehr sind.
Was ist unsere Community? Die Community ist erst mal eine Gemeinschaft von Menschen mit selbigen Interessen. Was sind diese gemeinsamen Interessen?
1 Wir sind Friseure.
2 Es gibt en gemeinsames Interesse an Haarvolumen.
3 Es gibt ein gemeinsames Interesse an Innovationen.
4 Es gibt ein gemeinsames Interesse an Gesundheit in Form von Heil- und Körperpflege im Friseurwesen.
An dieser Stelle: Seid doch mal so nett und schreibt in den Chat, welche Nummern auf Euch selbst davon zutreffen?
Die Frage ist, was wir mit diesen gemeinsamen Interessen in Zukunft – und damit naheliegend im Jahr 2026 – anfangen möchten? Und hier kann letztlich jeder nur für sich selbst denken und sprechen.
Ich sehe das ganze so: Im Rahmen der Community hat sich im Jahr 2024 und 2025 eine Arbeits- und Präparate-Philosophie gefunden, die sehr viel Zeit und auch Nerven gekostet hat. Als Ergebnis sehe ich allerdings Präparate, die mehr als außergewöhnlich sind und im Rahmen der Heil- und Körperpflege aus salonprofessioneller Sicht wirklich etwas ganz anderes darstellen:
- Colorieren und Blondieren mit einem Oxidationssalz.
- Haarreinigung und Pflege ohne Schaum.
- Unfassbare Multifunktionalität von Präparaten
Es ist wahr wenn ich aussage, dass wir gegenwärtigen die Einzigen sind, die für diese Merkmale stehen. Wer versucht, woanders derartige Eigenschaften zu erhalten, der wird nichts finden, denn wir als Community sind hier wirklich uneingeschränkt exklusiv.
Exklusiv ist nicht repräsentativ!
Mit diesen, bezeichneten Eigenschaften ist jedoch auch eines einhergehend: Wir sind definitiv nicht repräsentativ für den Markt und viele im Umfeld verstehen nicht und werden nicht verstehen, was wir eigentlich machen.
In der Community sei an dieser Stelle ein aufrichtiges Dankeschön ausgesprochen an:
Sabine Koerdt
Claudia Odenthal
Petra Schurer
Christina Nemetz
Heidi Braun
Patric Huber
Ilka Müller
Denise Bredtmann
Margarete Kaufmann
Manuela Fett
Anna Simon
Petra Eger
Gabriele Meffert
Elena Melzner
Es sei mit erlaubt zu sagen, dass ich einen großen Teil der Unterstützung als besonderes Dankeschön an Julia richte, die im Hintergrund sehr viel macht und jenen Senf, den Sie dazugibt, wirklich erheblich ist.
Den dies sind 14 Personen, die wirklich tatkräftig unterstützt haben und wo zu erkennen ist, dass es sich um eine Interessengemeinschaft handelt. Ich werde diese gern heute gern anschrieben und gern mit einem Dankeschön aufwarten.
Diese Community, die ich nebenbei grandios finde, ist also ein kleiner Kreis von Friseuren, die anders denken – das steht fest. Im Dasein gibt es hierbei folgende Faktoren, die zusammenkommen müssen, um zu funktionieren:
Interessengemeinschaft
Wirtschaftlichkeit
Förderungsaffinität
Hier hat sich die Community zu einer Privat Activity entwickelt. Ich sehe nicht (mehr) die Chance, zukünftig öffentliche Förderungen zu erhalten – letztlich geht die Förderung momentan von mir aus, Euch die Tools der Community möglichst günstig anzubieten.
Ich bin vor allem auch gespannt, wie es um das Wachstum der Community steht. Mit dem Manifest der Präparate seit Sept./Okt. 2025 gibt es zwar eine konstante Produktversorgung – jedoch ist im Rahmen der Community das allerwichtigste: Wissen! Denn dieses Wissen kann durch keinen Einfluss, keine Epoche mehr gewinnen werden und stets und immer zum Einsatz kommen – egal in welcher Zeit wir leben.
Wir ist Eure Sicht der Dinge? Schriebt diese gern mal in den Chat, denn letztlich ist meine icht nur eine kleine Sicht der Dinge …


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